17. November 2017

Röttgen fordert strengere Sicherheitstests für Atomkraftwerke in Europa

Deutschlands CDU-Bundesumweltminister Norbert Röttgen fordert für die über 140 Atomkraftwerke in der Europäischen Union, strengere Stresstests einzuführen. Einer Sprecherin des Bundesministerium für Umwelt zufolge wird sich der Bundesminister bei EU-Energiekommissar Günther Oettinger dafür einsetzen, dass die Sicherheitstest zukünftig strenger ausfallen als bisher. Es ist denkbar, dass Röttgen darauf drängt, die Stresstests durch unabhängige Experten durchführen zu lassen und außerdem, dass die Atomkraftwerke Flugzeugabstürzen und terroristischen Anschlägen standhalten müssen.
Mehrere Zeitungen hatten berichtet, dass Frankreich und Großbritannien sich mit einem Vorschlag Kernkraftwerke nur noch daraufhin zu überprüfen, ob sie Naturkatastrophen wie Erdbeben, Flutwellen oder extremen Temperaturen standhielten gegenüber den EU-Energieminister der 27 Mitgliedsstaaten durchsetzen konnten. Ferner werden die Vorsorgemaßnahmen für den Fall eines Totalausfalls der Stromversorgung oder der Kühlsysteme inspiziert werden. Als Reaktion auf die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hatten sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf dem EU-März-Gipfel auf eine umfangreiche Überprüfung der AKWs in der EU verständigt.

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