26. September 2017

Wechselstrom – Grundlage allgemeiner Stromnutzung

Ende des 19. Jahrhunderts machte der in die USA ausgewanderte serbische Ingenieur Nicola Telsa die bahnbrechenden Entdeckungen von Wechselstrom und Drehstrom. Der Entdecker Telsa erwarb sieben Patente bezüglich der Anwendungen mit mehrphasigem Wechselstrom. Schon bald fand Wechselstrom in den industriell entwickelten Ländern und auch darüber hinaus breite Anwendung. Durch Telsas Entdeckungen und Entwicklungen war es nunmehr möglich geworden, den elektrischen Strom nicht nur am Erzeugungsort zu nutzen, sondern auch über weite Strecken zu übertragen. Mit der Möglichkeit, Strom zu transportieren, war der weltweiten Nutzung von Strom Tür und Tor geöffnet worden. Die Entdeckung des Wechselstroms wurde zur Basis für die Schaffung von riesigen umfassen Stromnetzen, wie wir sie heute kennen, und der allgemeinen Verfügbarkeit elektrischer Energie.

Wechselstrom - Grundlage allgemeiner Stromnutzung

Wechselstrom - Grundlage allgemeiner Stromnutzung


Im Gegensatz zum Gleichstrom, wie er zum Beispiel von Akkus und Batterien bekannt ist, ändert der Wechselstrom periodisch seine Polarität. Damit unterliegt auch die Stromstärke beim Wechselstrom Veränderungen. Für Wechselstrom gibt es mehrere Varianten, die sich durch die Art der Spannung unterscheiden. Das sind die Recheckspannung, die Dreieckspannung und die Sinusspannung. Auch Mischungen der unterschiedlichen Variationen der Spannung kommen zur Anwendung. In der Praxis der elektrotechnischen Anwendung werden vorwiegend sinusförmige Wechselspannungen genutzt. Sie sind besonders stabil und verlustarm.

Wechselspannung wird in den verschiedenen Kraftwerken durch Generatoren erzeugt. Die physikalischen und technischen Grundlagen der Erzeugung von Wechselstrom sind unabhängig von den Energieträgern, die elektrische Energie liefern. Diese Art der Stromerzeugung geht sowohl bei der Erzeugung auf fossiler Basis wie auch auf der Basis von beweglichen Naturkräften wie Wind, Wasser oder Sonnenenergie, auf gleichen Grundlagen vonstatten. Wechselstrom ist die meist angewandte Form des Einsatzes von elektrischer Energie weltweit. Als wichtigste Wechselspannung gilt dabei 230 Volt mit einer Frequenz von 50 Hertz. Diese Wechselspannung liegt auch unseren Stromnetzen zugrunde. Da Hochspannung praktisch kaum verwendbar ist, werden Transformatoren zur Erreichung der Betriebsspannung dazwischengeschaltet.

Ihre Meinung ist uns wichtig

*


*