17. November 2017

Solarkollektoranlage

Sonnenenergie ist kostenlos und umweltfreundlich, da während der Energieumwandlung keine CO2 – Emission stattfindet. Daher greifen immer mehr Bauherren und Modernisierer auf Solarmodule zurück um moderne Häuser zu bauen. Durch eine solche Modernisierung können bis zu 35 Prozent der anfallenden Heizkosten in einem Haushalt eingespart werden. Zusätzlich wird eine solche Modernisierung von der Bundesregierung gefördert. So erhalten Hausbesitzer eine Förderung von bis zu 105 EUR pro Quadratmeter Kollektorfläche, wenn eine Solaranlage zur Unterstützung der Heizung installiert wird.

Solarkollektor Wärme durch die Sonne © Eberhard RUDERT - Fotolia.com

Solarkollektor Wärme durch die Sonne © Eberhard RUDERT - Fotolia.com


Für die Erhitzung vom Wasser werden Absorber benötigt. Hier muss man zwischen den jeweiligen Einsatzgebieten unterscheiden. So nutzen beispielsweise Schwimmbäder Schwimmbadabsorber um das Schwimmwasser zu erwärmen. Hier ist aber eine geringe Wärme als im Haushalt nötig, daher sind Schwimmbadabsorber nicht so leistungsstark wie die im Haushalt benötigten.

Daher werden bei Häusern Flachkollektoren oder Röhrenkollektoren eingesetzt. Ein Flachkollektor hat einen Wirkungsgrad von ca. 35 Prozent und ein Röhrenkollektor einen Wirkungsgrad von ca. 45 Prozent.

Leider ist die Herstellung solcher Kollektoren weitaus aufwendiger und somit sind die Kosten auch deutlich höher. Montiert werden können diese Solarkollektoranlagen auf dem Dach von einem Haus. Für den Betrieb wird ein Wärmeträgermedium eingesetzt, wobei es sich hier meistens um Wasser handelt. Dieses Wärmeträgermedium wird durch die Kollektoren geleitet und erhitzt. Anschließend fliest das Wärmeträgermedium in einen Warmwasserspeicher und kann von dort aus genutzt werden. Hier ist der Warmwasserspeicher bei einem Flachkollektor und einem Röhrenkollektor identisch. Vielen ist diese Tatsache unbekannt und man geht davon aus, dass man warmes Wasser nur bei Sonneneinstrahlung nutzen kann. Bei einer richtigen Installation kann man zwischen 60 und 70 Prozent der genutzten externen Energie einsparen.

Ein zusätzlicher wichtiger Faktor für den Wirkungsgrad ist der richtige Standort. So ist die Sonneneinstrahlung im südlichen Bereich in Deutschland deutlich höher als im nördlichen.

Obwohl die Anschaffungskosten relativ hoch sind, kann man durch die Einsparung über Jahre die Kosten wieder reinholen. Daher ist die Wärmegewinnung durch Solarkollektoranlagen für viele Hausbesitzer eine echte Alternative zu den öffentlichen Versorgern.